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Wie
beurteilt man Qualitätsschmuck •
Schmuckpflege
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Diamantinformation
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Opalinformation •
Handgemachter Qualitätsschmuck
• Materialinfo
- Fakten über Gold
• Perlpflege •
Bestimmung des Wertes einer Perle
• Die Auswahl einer
Perlkette
Perleninformation
Bekannt für dramatische Schönheit,
zeitlose Anziehungskraft und den schillernden Glanz waren Perlen seit
Jahrhunderten beliebt und von Kleopatra verehrt. Sie sind die ältesten, der
Menschheit bekannten Juwelen und die einzigen Edelsteine, die von einem lebenden
Tier produziert werden. Kein anderer Edelstein hat so lange einen so hohen Wert und
Begehrtheitsgrad beibehalten, wie Perlen als Symbol für Schönheit,
Reichtum und Reinheit als Hochzeitsschmuck.
Was ist der Unterschied zwischen
Natürlichen und Zuchtperlen?
Eine
natürliche
Perle
entsteht, wenn ein Fremdkörper oder häufiger tote Gewebszellen im Fleisch
der Perlauster steckenbleiben. Um die Irritation loszuwerden, bedeckt die
Auster den Fremdkörper mit glatten Lagen Perlmutt. So entsteht eine runde oder
barocke Perle.
Wenn ein Fremdkörper an der Innenseite
der Perlmuschel steckenbleibt oder eine andere Kreatur sich von außen durch die
Schale bohrt, bedeckt die Auster den Fremdköper ebenso und es entsteht eine
natürliche Blisterperle.
Die Zuchtperlenform
einer Blisterperle (hemispherical) wird Halbperle genannt oder Mabe.
Sie wird hergestellt, indem ein Nucleus an die Innenseite der
Austernschale befestigt wird (gewölbt, tropfen - oder herzförmig). Wenn die
Auster bemerkt, daß sie den Eindringling nicht entfernen kann, bedeckt sie ihn
mit Lagen von Perlmutt.
Der Unterschied zwischen einer
natürlichen und gezüchteten runden Perle
besteht in dem soliden Kern aus reinem Perlmutt, der von Menschenhand in die
Zuchtperle implantiert wird, wogegen natürliche Perlen reine
Zufalls-Naturprodukte darstellen. Größe und Form von Zuchtperlen kann durch die
Wahl eines entsprechenden Nucleus beeinflusst werden, aber es dauert trotzdem
noch ein bis zwei Jahre, bis eine Mabeperle entstanden ist, und zwei bis drei
Jahre für eine runde Perle.
Akoya Perlen
sind eine der bekanntesten Arten von Zuchtperlen, vor der Küste
Japans gewachsen und bekannt für ihren lieblichen Glanz und die warme Farbe. Sie
erreichen selten Größen von mehr als 9mm.
Süßwasserperlen
werden in Mollusken gezüchtet, nicht in Austern und in Inlandseen und Flüssen.
Sie weisen gewöhnlich eine längliche Form auf und erscheinen milchig
durchsichtig. Die goße Auswahl an interessanten Formen und Farben bewirken
ihren Modeerfolg, trotz dem niedrigeren Wert.
Keshiperlen
entstehen ohne Kern und passieren ganz natürlich in vielen Zuchtperlaustern, Akoya
sowie Südseeperlen. Es gibt sie ebenfalls in einer Vielzahl an Farben, Formen
und Größen.
Südseeperlen
werden von der größten aller Perlaustern, der 'Pinctada Maxima' produziert.
Sie wiegt manchmal über 2 kg, und kann einen Durchmesser von bis zu 40 cm
erreichen. So entstehen Zuchtperlen von 10mm oder größer. Sie wächst nur
in einigen tropischen Gegenden der Welt, wie an der Nord - und
Nord-Westküste Australiens und in der Südsee. Südseeperlen sind wegen ihres
cremefarbenen Perlmutt und ihres kräftigen, seidigen Lüsters begehrt.
Indonesische Perlen
können 10mm und größer werden und werden in großen Austern (Pinctada Margaritifera –
schwarzlippig) vor den Inseln Französisch Polynesiens gezüchtet. Ihre
Farbpalette reicht von sanftem Grau zu schwarzen Schattierungen von Rot, Blau
und Grün.
Imitations- oder künstliche Perlen sind
alle anderen perlenähnlichen Kreationen, deren Oberfläche durch Verarbeitung von
Glas, Plastik oder Fischschuppen hergestellt wurde. Sie fühlen sich nicht so
kalt an, wie natürliche oder Zuchtperlen und klingen anders beim
Aneinanderklappern oder auf einem Glastisch. Außerdem kann das Bohrloch einen
Wulst aufweisen oder abplatzende Lagen des Obermaterials. Häufig sind sie
vollkommen rund und glatt ohne jedes Oberflächenmakel, beinahe zu perfekt.
Produzieren eßbare Austern Perlen?
Ja, aber normalerweise sind sie trüb und wertlos (abgesehen von einer $200,000 Perle,
die ein Australier in einer Auster fand). Man sagt, Perlen besitzen keinen
Stammbaum und ihre Schönheit kann nicht auf ihren Ursprung zurückgeführt werden,
sondern sie beruht ausschließlich auf der hervorragenden Reinheit der Umgebung,
in der sie wachsen.
Perlpflege:
•
Perlen nicht beim Sport tragen.
•
Perlen können von jedem härteren
Material zerkratzt werden.
•
Teure Perlen sollten mit echter
Perlseide zwischen jeder
Perle geknotet werden, um
Verlust zu minimieren, falls der Faden reißt.
•
Einmal pro Jahr neu fädeln lassen. Das
beinhaltet normalerweise auch eine
Reinigung.
• Kann man mit Perlen duschen oder baden?
Gebohrte Perlen sollten nicht zu lang in Wasser eingeweicht werden, vor allem nicht in
Salzwasser oder stark chloriertem Wasser. Kontakt mit Shampoo, Body lotion,
Haarspray, Parfum usw. vermeiden. Auch natürliche Perlseide wird dadurch
geschwächt.
Können Perlen
verfallen?
Nein, nicht vom Tragen auf der Haut.
Es ist sogar wichtig für sie, regelmäßig getragen zu werden. Perlen sind
organische Edelsteine (die einzigen) und bestehen zu 2% aus Wasser. Wenn sie
lange Zeit austrocknen, kann sich die Farbe ändern und die Oberfläche kann
glanzlos werden. Wenn Perlen häufig getragen werden, erhält der Hautkontakt die
Feuchtigkeit und poliert die Oberfläche. Je mehr sie getragen werden, desto mehr
entwickelt sich der unvergleichliche Glanz und die Tiefe des Lüsters. Früher
wurden Frauen von Adel gebeten, wertvolle Perlen auf der Haut unter ihrem Kragen 'einzutragen',
bevor sie verkauft wurden.
Bestimmung des Wertes
einer Perle
1.
Lüster: Der unverwechselbare Charakter oder die
außerordentliche Schönheit einer im Meer entstandenen Perle (natürlich oder
gezüchtet) rührt von ihrem Lüster (Orient). Lüster ist der
unterschwellig schillernde Schimmer oder das innere Leuchten im Gegensatz zu der
glitzernden Leuchtkraft eines Diamanten. Es ist der wichtigste Faktor bei
der Auswahl einer Perle. Lüster ist das Maß an Farbe und Lichtreflektion
der Perle und sollte tief und intensiv sein - niemals trüb und glanzlos. Ohne Lüster
erreicht eine Perle keine Edelsteinqualität, auch wenn die Form noch so perfekt
oder die Farbe noch so hübsch sind. Lüster ist am schwierigsten zu
beurteilen und bedarf einer Menge Erfahrung. Er ist abhängig von der Feinheit
der Perloberfläche und der Dicke des Perlmutt.
2.
Größe:
Die Preise steigen mit der Größe. Bei runden Perlen ist 4mm normal, 7mm wird
schon als sehr groß angesehen, alles darüber wird als riesig bezeichnet.
3. Form:
Perlen werden von der Natur geformt und unterscheiden sich von allen anderen
Edelsteinen, die in ihrer Urform entstehen und von einem Juwelier oder
Edelsteinschleifer abhängen, um ihre Identität zu erhalten. Perfekt symmetrische
Perlen, einschließlich rund (spherisch), birnenförmig, tropfenförmig und oval
sind extrem selten und deshalb teuer. Das bedeutet nicht, daß andere Formen
nicht auch ihren eigenen Charme und Wert besitzen. Perlen findet man in einer
Vielzahl an Größe und Formen, z.B. halbrund (leicht abgeflacht), Eiform, ' Bouton'
= flach oder Kissenfrom, eingeschnürt, flach mit Engelsflügel, halb-baroque und
baroque Perlen von unregelmäßiger, unsymmetrischer Form, manchmal mit Ausläufern.
4. Farbe:
Von leuchtendem Weiß bis zu glänzenden Goldtönen reicht das phantastische
Sortiment an natürlichen Farben, die einen außerordentlich delikaten Glanz der
Regenbogenpalette produzieren, der über die Perle zu wandern scheint. Farbe ist
normalerweise nicht der Hauptindikator für die Qualität von Perlen, dennoch
können Höchstpreise für Perlen mit außergewöhnlich schönem Glanz der farbigen
Übertöne erzielt werden, wie weißes Rosa, silbriges Rosa und tiefes Gold.
5.
Oberfläche:
Die Oberfläche einer perfekten Perle erscheint samtglatt, aber unter
genauer Betrachtung erscheinen natürliche oder Zuchtperlen Unregelmäßigkeiten
aufzuweisen, die den Wert nicht mindern, jedoch auffällige, verunstaltende oder
ohne Lupe sichtbare Unregelmäßgkeiten sind wertmindernd. Risse, Kratzer,
Dellen, Erhebungen und weiße Flecken midern die Unversehrtheit. Eine Perle ist
eine Frucht der Natur, ein gewachsener Edelstein des Ozeans. Jede Perle ist ein
Unikat. Sogenannte Unvollkommenheiten, Unregelmäßigkeiten und kleine
Unreinheiten machen jede Perle einzigartig. Störungen im Leben der Auster sind
als mikroskopisch sichtbare Strukturänderungen in der Perle wiedergespiegelt.
Selten findet man eine Perle mit vollkommen unversehrter Oberfläche.
Wenn eine dementsprechende Perle gefunden wird, erhöht es den Wert ganz
wesentlich.
Sogar Zuchtperlen sind relativ selten,
da sie nur in bestimmten Gegenden der Weltmeere in sauberen Gewässern wachsen
können und mehrere Jahre brauchen. Ein perfektes Perlpaar ist sehr selten, da
die Natur kaum Perlen genau gleich gestaltet, die sich in Lüster, Form und Farbe
entsprechen.
Es gibt zahlreiche
Standardbewertungsmaßstäbe, nach denen geschliffene Edelsteine beurteilt werden.
Bei Perlen ist der Hauptfaktor zur Bewertung die natürliche Schönheit. Das jeder
Schönheit anders definiert, sprechen unterschiedliche Perlen verschiedene
Menschen an. Ein dekoratives Schmuckschloß, z. B. mit Diamanten besetzt,
unterstützt noch den Wert und die Schönheit Ihrer Perlenkette.
Die Auswahl einer Perlkette
Sie können Ihre Erscheinung und Ihre
Persönlichkeit unterstützen. Lange Perlketten sind informell und vielseitig,
während kurze Perlkolliers eher anspruchsvoll sein können. Enge mehrreihige
Halsbänder passen sehr gut zu einem langen Hals. Lange Perlenketten strecken die
gesamte Erscheinung. Perlen mit rosanem Schimmer schmeicheln helleren Hauttypen,
während cremefarbene Perlen und Goldtöne eher dunklere Hauttypen
hervorheben.
Choker
(Vatermörder, Kropfband)
– Länge: 35-40cm (14”-16”) sollte sich einreihig oder mehrreihig an die
Halsbasis schmiegen
Prinzess
– Länge: 45cm (18”) gerade unterhalb der Schlüsselbeine
Matinee
– Länge: 50-60cm (20”-24”) im Dekoletté liegend
Opera
– Länge: 70-80cm (28”-32”) bis zum Brustbein reichend
Sautoir oder Rope
(Perlenschnur, Strang) –
jede Perlkette länger als Opera Länge.
Bib
– mehrreihiges Perlcollier, jeder Strang kürzer als der darunter,
zusammengefasst als eine Kette.
Graduiert
– Ein Collier aus kleiner werdenden Perlen bestehend, mit der größten in der
vorderen Mitte
Uniform
– als Perlen der gleichen Größe erscheinend, können aber auch etwas größere
Perlen in der vorderen Mitte aufweisen, um proportional besser zu wirken.

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