Ehrenmitglied der Gold & Silberschmiede Gilde von Australien
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Wie
beurteilt man Qualitätsschmuck • Palladium-Weißgold Legierung • Schmuckpflege
• Ein kurzer Überblick zur
Geschichte der Eheringe • Diamantinformation • Perleninformation • Opalinformation
•
Handgemachter Qualitätsschmuck
• weitere Fakten über
Gold
Materialinfo
- Fakten
über Gold 
Schmuck ist ein sehr persönlicher
Ausdruck Ihres Geschmackes und Stiles, kann Sie ein Leben lang erfreuen oder
sentimentalen Wert haben, der wunderbare Erinnerungen wach ruft.
Seit Jahrtausenden wurden Edelmetalle
hoch geschätzt und begehrt. Edelmetalle sind extrem dauerhaft, da sie den
Attacken der Umwelt standhalten. Reine Feinmetalle sind Elemente und können
nicht weiter aufgespalten oder eliminiert werden. Dahingegen ist eine
Legierung eine Mischung oder Kombination von zwei oder mehr fusionierten
Metallen. In der Natur findet man selten reine Feinmetalle, sondern
normalerweise natürliche Legierungen von mehreren Metallen.

G O L D
Gold wird meist als Goldstaub oder in
Verbindung mit anderen Mineralien abgebaut, seltener als 'Nuggets'(Klumpen)
gefunden, häufig gemischt mit Silber zu einem Feingehalt von etwa 22ct (ct ist
nicht identisch mit dem Edelstein-Karat-Gewicht). Es besitzt natürlicherweise
eine gelbe Farbe. Nach dem Scheiden bleibt
Feingold mit einem Feingehalt von 24ct, d.h. 999 Teile von 1000 sind reines
Gold.
Gold wird seit mehr als 7000 Jahren für Schmuck verwendet. Sogar heute noch wird
ca. 80% der Weltförderung für Schmuckzwecke verwendet.
18ct Gold enthält 750 Teile Feingold
von Tausend (=75%). 18ct Gold kann auch
mit 750 gestempelt werden. Es ist säurebeständig und läuft nicht an. Sein Schmelzpunkt
liegt bei 895°C. Für handgearbeitete 18ct Schmuckstücke legieren wir unser Gold selber und verwenden für die übrigen
250 Teile nur reines Silber und Kupfer (Palladium für Weißgold). Je höher der Kupferanteil,
desto röter wird das Gold, wie bei Rosé oder Rotgold und desto weniger
biegsam ist es. 18ct Gelbgold enthält einen Feingehaltsstempel '750'. Es ist
säurebeständig und läuft nicht an. Sein Schmelzpunkt liegt bei 895°C.
8ct
Gold enthält nur 333 Teile Feingold von Tausend (33%), 9ct = 375 = 38%. Der Rest ist eine
Mischung aus Kupfer, Silber und Zink. 333er Gold läuft leicht an wegen dem hohen
Kupfer- und Zinkanteil und korrodiert (rostet) nach einer Weile (z.B. Ketten
reißen häufig). Um eine schöne Goldfarbe zu erzielen, muß es vergoldet werden.
Das ist ein giftiger, galvanischer Vorgang und umweltschädigend. (enthält
Zyancali).
Das Gerücht, daß 333er Gold
härter ist als 750er Gold beruht darauf, daß Festigkeit, Verformbarkeit,
Biegsamkeit & Abnutzungswiderstand durcheinander gebracht wurden.
Die "Härte von Gold" bezieht sich auf
den Abnutzungswiderstand (Lebensdauer) und wird mit dem Widerstand gegen einen
eingehämmerten Gegenstand gemessen. Die Werte werden als “Brinell Härte"
angegeben und betragen
für 18ct: 187 HB, für 9ct: 140 HB.
333er Schmuck wird niemals so lange
halten, wie 750er Schmuck, sondern ist viel schneller abgetragen.
Vielbewunderter Antik-Schmuck ist nur erhalten, weil er in 750er Gold hergestellt
wurde.
Zusammenfassend: 18ct/750er Gold ist
auf jeden Fall die beste Qualität. Es ist außerdem dichter, und hat ein höheres spezifisches Gewicht, ist deshalb
auch schwerer als das gleiche Schmuckstück in 14ct oder niedrigerem Feingehalt.
Wenn Sie es sich leisten können, dann besitzen Sie nicht nur das bessere Gold,
sondern auch noch mehr davon und können es weiter verschenken oder vererben. Die Preise von Edelmetallen sind sehr marktabhängig und können sich jederzeit verändern.
Palladium oder Palladium-Weißgold
Legierung empfehlenswert
Nickel-Weissgold muss rhodiniert werden, um den noch vorhandenen gelblichen
Schimmer zu überdecken, bzw. Anlaufen zu verhindern. Die Rhodinierung trägt sich
im Laufe der Jahre ab.
Auch wegen der zunehmenden Nickelallergien verwenden wir
stattdessen
Palladium-Weißgold mit einem Feingehalt von 750 (18ct) & 585 Teilen von
Tausend(14ct), oder reines Palladium 950. Palladium ist ein Metall der Platingruppe mit
viele Vorteilen, einschließlich
Säurebeständigkeit, guter Biegsamkeit, hochglänzend polierbar und es läuft nicht
an. Deshalb braucht es nicht rhodiniert werden, so entsteht
auch keine Umweltverschmutzung oder Gesundheitsrisiko für den Goldschmied.
Palladium-Weißgold ist dichter und schwerer als Nickel-Weißgold. Es ist
schwieriger zu bearbeiten, weil der Schmelzpunkt wesentlich höher liegt, bei
1480°C. Deshalb
ist Schmuck
aus Palladium-Weißgold teurer als ein identisches Stück aus Nickel-Weißgold.
Handgemachter Qualitätsschmuck
Handgemacht bedeutet: jedes
Schmuckstück wird individuell hergestellt. Viele verschiedene Techniken werden
benutzt, z.B. Metall auswalzen, Drähte ziehen in der gewünschten Stärke, hämmern,
feilen, sägen etc. Durch das Bearbeiten werden die
Moleküle sehr eng zusammengedrückt,
was in einem sehr soliden Material resultiert. Z.B: Eine Sterling Silber Stange
von 8cm Länge direkt aus dem Einguß, mit 5cm Stärke und 14g Gewicht kann
nach dem Auswalzen zu einem 215cm langen Draht von 0.9mm Stärke gezogen werden.
Wir kaufen konfliktfreieDiamanten mit Russischem Schliff von einem Australischen Anbieter, Australische
Opale direkt von einem Opalminenbesitzer und verwenden
Kartonschmuckschachteln statt Plastik.
Noch mehr Fakten über Gold
Gold wird von der Menschheit seit jeher geschätzt und deshalb seit Jahrtausenden
immer wieder verwertet. Geschätzte 85 Prozent des weltweit
jemals geförderten Goldes sind noch heute im Umlauf. Die Azteken bezeichneten Gold als “Teocuitlatl”.
Übersetzt bedeutet das: “der Kot der Götter”.
Schon im 7. Jahrhundert vor Christus
wurde im antiken Rom Golddraht verwendet, um Zahnprothesen zu befestigen. Gold
als Füllmaterial von Zähnen wurde erstmals im 16. Jahrhundert empfohlen.
Rheumatoide Arthritis wurde
jahrzehntelang mit Injektionen einer Goldlösung behandelt. Warum das Metall
entzündungshemmend wirkt, wissen Mediziner bis heute nicht.
Das Visier von Astronautenhelmen ist
mit einer hauchdünnen Schicht Gold überzogen, um die Augen der Astronauten vor
Blendung zu schützen.
Australische Wissenschaftler haben
Mikroorganismen entdeckt, die sich offenbar von Gold ernähren. Für
Bergbauunternehmen ist das sogar nützlich: Die Mikroben sammeln Spuren von Gold
aus Gestein und konzentrieren sie zu größeren Nuggets.
20 Prozent des weltweiten
Schmuckgoldes ist in indische Saris – einem Kleidungsstück für Frauen – verwoben.
In den USA wurde der erste dokumentierte Goldfund 1799 in North Carolina gemacht. Der Goldbrocken wog 3,2 Kilogramm
und diente den Findern drei Jahre lang als Treppenstufe. Dann erkannte ein
Juwelier das wertvolle Stück und kaufte es für 3,50Dollar.
Der Asteroid Eros enthält mehr Gold,
als auf der Erde je gefördert wurde.
In den Ozeanen sind schätzungsweise 10
Milliarden Tonnen Gold gelöst.
Information über Edelsteine finden Sie
auf der Webseite der International Colored Gemstone Association ICA:
www.gemstone.org
Angaben über
Heilungswirkung von Edelsteinen
finden Sie bei:
http://www.lichtleben.de/html/edelsteine.html
http://www.optikheydenreich.de/heilsteine_und_edelsteine.htm
Geburtssteine und Jubiläumssteine
finden Sie bei:
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