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Materialinfo Seit Jahrtausenden wurden Edelmetalle hoch geschätzt und begehrt. Edelmetalle sind extrem dauerhaft, da sie den Attacken der Umwelt standhalten. Reine Feinmetalle sind Elemente und können nicht weiter aufgespalten oder eliminiert werden. Dahingegen ist eine Legierung eine Mischung oder Kombination von zwei oder mehr fusionierten Metallen. In der Natur findet man selten reine Feinmetalle, sondern normalerweise natürliche Legierungen von mehreren Metallen. Information über Edelsteine finden Sie auf der Webseite der International Colored Gemstone Association ICA: www.gemstone.org Angaben über Heilungswirkung von Edelsteinen finden Sie bei: http://www.lichtleben.de/html/edelsteine.html http://www.optikheydenreich.de/heilsteine_und_edelsteine.htm
Geburtssteine und Jubiläumssteine
finden Sie bei:
Gold wird seit mehr als 7000 Jahren für Schmuck verwendet. Sogar heute noch wird ca. 80% der Weltförderung für Schmuckzwecke verwendet. 18ct Gold enthält 750 Teile Feingold von Tausend (=75%). 18ct Gold kann auch mit 750 gestempelt werden. Es ist säurebeständig und läuft nicht an. Sein Schmelzpunkt liegt bei 895°C. Für handgearbeitete 18ct Schmuckstücke legieren wir unser Gold selber und verwenden für die übrigen 250 Teile nur reines Silber und Kupfer (Palladium für Weißgold). Je höher der Kupferanteil, desto röter wird das Gold, wie bei Rosé oder Rotgold und desto weniger biegsam ist es. 18ct Gelbgold enthält einen Feingehaltsstempel '750'. Es ist säurebeständig und läuft nicht an. Sein Schmelzpunkt liegt bei 895°C.
8ct Gold enthält nur 333 Teile Feingold von Tausend (33%), 9ct = 375 = 38%. Der Rest ist eine Mischung aus Kupfer, Silber und Zink. 333er Gold läuft leicht an wegen dem hohen Kupfer- und Zinkanteil und korrodiert (rostet) nach einer Weile (z.B. Ketten reißen häufig). Um eine schöne Goldfarbe zu erzielen, muß es vergoldet werden. Das ist ein giftiger, galvanischer Vorgang und umweltschädigend. (enthält Zyancali).
Das Gerücht, daß 333er Gold härter ist als 750er Gold beruht darauf, daß Festigkeit, Verformbarkeit, Biegsamkeit & Abnutzungswiderstand durcheinander gebracht wurden. Die "Härte von Gold" bezieht sich auf den Abnutzungswiderstand (Lebensdauer) und wird mit dem Widerstand gegen einen eingehämmerten Gegenstand gemessen. Die Werte werden als “Brinell Härte" angegeben und betragen für 18ct: 187 HB, für 9ct: 140 HB. 333er Schmuck wird niemals so lange halten, wie 750er Schmuck, sondern ist viel schneller abgetragen. Vielbewunderter Antik-Schmuck ist nur erhalten, weil er in 750er Gold hergestellt wurde. Zusammenfassend: 18ct/750er Gold ist auf jeden Fall die beste Qualität. Es ist außerdem dichter, deshalb auch schwerer als das gleiche Schmuckstück in 14ct oder niedrigerem Feingehalt. Wenn Sie es sich leisten können, dann besitzen Sie nicht nur das bessere Gold, sondern auch noch mehr davon und können es weiter verschenken oder vererben.
Palladium oder Palladium-Weißgold
Legierung empfehlenswert
Auch wegen der zunehmenden Nickelallergien verwenden wir
stattdessen
Palladium-Weißgold mit einem Feingehalt von 750 (18ct) & 585 Teilen von
Tausend(14ct), oder reines Palladium 950. Palladium ist ein Metall der Platingruppe mit
viele Vorteilen, einschließlich
Säurebeständigkeit, guter Biegsamkeit, hochglänzend polierbar und es läuft nicht
an. Deshalb braucht es nicht rhodiniert werden, so entsteht
auch keine Umweltverschmutzung oder Gesundheitsrisiko für den Goldschmied.
Handgemachter Qualitätsschmuck Wir kaufen konfliktfreie Diamanten mit Russischem Schliff von einem Australischen Anbieter, Australische Opale direkt von einem Opalminenbesitzer und verwenden Kartonschmuckschachteln statt Plastik.
Noch mehr Fakten über Gold Schon im 7. Jahrhundert vor Christus wurde im antiken Rom Golddraht verwendet, um Zahnprothesen zu befestigen. Gold als Füllmaterial von Zähnen wurde erstmals im 16. Jahrhundert empfohlen. Rheumatoide Arthritis wurde jahrzehntelang mit Injektionen einer Goldlösung behandelt. Warum das Metall entzündungshemmend wirkt, wissen Mediziner bis heute nicht. Das Visier von Astronautenhelmen ist mit einer hauchdünnen Schicht Gold überzogen, um die Augen der Astronauten vor Blendung zu schützen. Australische Wissenschaftler haben Mikroorganismen entdeckt, die sich offenbar von Gold ernähren. Für Bergbauunternehmen ist das sogar nützlich: Die Mikroben sammeln Spuren von Gold aus Gestein und konzentrieren sie zu größeren Nuggets. 20 Prozent des weltweiten Schmuckgoldes ist in indische Saris – einem Kleidungsstück für Frauen – verwoben. In den USA wurde der erste dokumentierte Goldfund 1799 in North Carolina gemacht. Der Goldbrocken wog 3,2 Kilogramm und diente den Findern drei Jahre lang als Treppenstufe. Dann erkannte ein Juwelier das wertvolle Stück und kaufte es für 3,50Dollar. Der Asteroid Eros enthält mehr Gold, als auf der Erde je gefördert wurde. In den Ozeanen sind schätzungsweise 10 Milliarden Tonnen Gold gelöst. |
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