2.5 Kubikmeter
Gestein müssen abgetragen werden, um genug Gold für einen Ehering zu erhalten.
Die Tradition Eheringe auszutauschen kann bis ins antike Ägypten zurückverfolgt
werden. Die Ägypter waren eine der Ersten, die den Ring als Symbol der ewigen
Verbundenheit ansahen. Später führten die Römer den Geschäftsbrauch ein, Ringe
bei Vertragsabschluß auszutauschen . Irgenwann wurden auch Ehebündnisse mit in
diese Praxis aufgenommen. Christen adoptierten diesen Brauch im 2.-3.
Jahrhundert und gravierten außerdem noch 'Liebe' und 'Treue' in die Eheringe.
Es ist nicht
vollkommen überliefert, wann und wie die Tradition entstand, einen Verlobungs -
oder Ehering an den Ringfinger zu stecken. Ägyptische Legenden erzählen, daß der
Ring an den 4. Finger der linken Hand gesteckt wurde, weil die vena amoris (die
Liebesader) von diesem Finger direkt zum Herzen führt. Jedes Land hat eigene
Traditionen, z.B: In Italien und Australien wird der Ehering an der linken Hand
getragen, in Deutschland an dem Ringfinger der rechten Hand.
Im Mittelalter
berührte der Pfarrer bei Christlichen Hochzeiten die Finger der Braut beim
Daumen beginnend und sprach: " Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen
Geistes, Amen", womit er den Ring an den Ringfinger steckte. Diese Tradition hat sich
bis heute erhalten.
Der Austausch von
Ringen als Liebespfand oder Heiratsversprechen taucht bereits in der Antiken
Kunst als Symbol der Zusammengehörigkeit oder Verbundenheit auf.
Die ältesten Eheportraits
zeigen die Überreichung des Fingerrings als den zentralen Mittelpunkt, meist der Braut als Treueband vom
Bräutigam angesteckt(symbolischer Keuschheitsgürtel?).
Im Mittelalter
konnten Frauen wegen Ehebruch mit dem Schwert geköpft werden, gesteinigt oder
mussten rückwärts auf einem Sattel mit ca. 30cm langem Dorn sitzend durch die
Stadt reiten.
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